Faszien-Behandlungen in der Osteopathie


Osteopathie ist eine ganzheitliche manuelle Behandlung des Körpers, die mit
tief in die
Embryologie reichenden Konzepten 3 wesentliche Körperbereiche
anspricht:

Für die Körperhaltung die Muskeln, Knochen, Gelenke, Bänder, das Binde-
gewebe inkl. der Durchblutung (Blutgefäße, Herz) und das Lymphsystem ...
für das Nervensystem das Gehirn, Rückenmark, Sinnesorgane und Haut
und für die inneren Organe die Verdauungsorgane, Leber, Blase, etc.

Osteopathie ist feinfühlige Faszien-Behandlung


Im wesentlichen ist Osteopathie eine Behandlung der Faszien des Körpers.
Früher bezeichnete man Faszien als Bindegewebe, doch der Begriff Faszien
trifft vielmehr den Kern ihrer Bedeutung:

Alle Gewebe im Körper sind von dünnen Häuten umgeben wie der Inhalt
von Tüten (nur fest anliegend) ... Muskeln sind von diesen Häuten umgeben
oder ganze Muskelgruppen wiederum zusammengefaßt in stärkeren "Beuteln",
die in die Befestigung am Knochen übergeht ... die Organe sind umgeben von
Faszien und stecken wiederum in größeren faszialen Einheiten wie Bauchfell,
Rippenfell, Herzbeutel oder Zwerchfell ... das Nervensystem im Gehirn und
Rückenmark ist von festen schützenden Häuten umgeben (Dura mater) ...
und sie alle stehen in einem großen Netzwerk von Zusammenhängen ohne
Anfang und ohne Ende.

Osteopathie Behandlungen arbeiten auf sanfte Art am harmonischen Zusammen-
spiel oder am Lösen von Verklebungen in diesem mechanischen Netzwerk, das
bis in die kleinsten Ritzen des Körpers reicht ("Bindegewebe"). Die ganze Statik
im Körper ist abhängig vom Aufeinander-abgestimmt-sein aller Faszienzüge ...
denn Faszien sind wie aufgespannte Zeltwände: vielleicht hängt die eine Seite
des Zeltes durch und die andere Seite ist zu straff gespannt?!

Der Bewegungsapparat, die viszeralen Strukturen der Organe und das
craniosakrale System sind über die Faszien mechanisch auf engste
miteinander verknüpft ... hier ist das Arbeitsgebiet der Osteopathie!






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